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HILFE! Ich schaffe es nicht mehr…- Haushalt mit Kindern

Liebe Mami, lieber Papi, 

Du hast das Gefühl euer Haushalt versinkt im Chaos? Dein Baby hat keine frischen Bodies mehr? Und der Kühlschrank ist auch leer.

Dein Baby hat verkündet, dass es Dein neuer 24-Stunden-Job ist und alles andere bitte zu warten hat.

Dein Baby will kuscheln, Milch trinken, gewickelt, gebadet, bespaßt und getragen werden und einfach Deine volle Aufmerksamkeit haben. 

Der Papa muss schon wieder arbeiten gehen und kann daher auch nicht allzu viel tagsüber unterstützen.

Und jetzt? Wer kümmert sich um Haushalt & Co.?

Unangekündigter Besuch löst Panikattacken in Dir aus, weil der Haushalt nicht auf Vordermann ist?

Dafür gibt es Tipps & Lösungen…

Zunächst musst Du Dir immer wieder vor Augen führen, dass die Personen, die Du liebst und natürlich Du selbst IMMER an erster Stelle stehen. Also werden die Bedürfnisse dieser Personen zuerst befriedigt, bevor irgendwelche Dinge erledigt werden. 

Sicherlich hast Du schon öfters den Satz gehört: „Mit Kindern vergeht die Zeit wie im Flug!“ und dabei das ein oder andere Mal genervt die Augen verdreht. Aber es stimmt! Dein Baby ist nur einmal so klein. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, die Baby-Zeit ist so schnell vorbei. Gerade am Anfang lernen die Kleinen so immens viel und ruckzuck ist Dein Nachwuchs schon im Kindergarten. Genieße die besonderen Monate – der Haushalt läuft Dir nicht davon!

Und wie geht es dann mit dem Haushalt weiter? Wie schafft man diesen? Wie macht man seinen Haushalt mit Baby?

Prioritäten setzen

Zunächst wird es so sein, dass Du Deine Prioritäten überdenken musst, um der neuen Situation gerecht zu werden. Natürlich, je ordentlicher und je geputzter es ist, umso erleichterter ist man. Die Seele fühlt sich gut. Das kenne ich auch von mir selbst. Je mehr herumliegt, umso genervter ist man. Und diese Situationen will man vermeiden. Dafür muss das bisherige Aufräumsystem überdacht und verändert werden. 

Sprich mit Deinem Partner darüber, wo ihr eure Prioritäten setzen wollt. Soll das Wohnzimmer, die Küche und das Gäste-WC immer sauber und ordentlich sein, damit ihr euch vor Gästen keine Gedanken machen müsst? Oder ist euch ein ordentliches Schlafzimmer wichtiger? Legt eure Prioritäten fest und diese werden dann konsequent erledigt.

Wochen - und Monatsplan

Ergänzen kannst Du eure Prioritäten mit einem Wochen- oder Monatsplan. Darauf werden alle Tätigkeiten aufgelistet, die eine geringere Priorität erhalten haben. So verlierst Du nichts aus den Augen und hast eine Orientierung/Struktur in Deinem Alltag. Hierfür eignet sich z.B. ein Whiteboard und kann z.B. auch um euren Wochen-Essensplan ergänzt werden.

Putzroutinen einführen

Ein Wochenplan ist nichts für Dich? Kein Problem. Du kannst Dich auch mit Putzroutinen beschäftigen und in Deinen Alltag einführen. Dies lässt sich am besten gestalten, wenn Du einige Zeit Deinen Haushalt ganz bewusst wahrnimmst.

Solche Routinen haben wir sowieso schon sehr häufig im Alltag. Beispiel: Nach dem Aufstehen gibt es ein Frühstück und nach dem Frühstück gehen wir Zähne putzen.

Diese Routine kann noch erweitert werden,

  • in dem direkt nach dem Aufstehen die Betten gemacht werden.
  • Oder Du gehst abends ins Bett, also werden noch die Decken und Kissen auf dem Sofa ordentlich gerichtet.
  • Du bringst Dein Kind ins Bett – also werden vorher noch alle Spielbereiche aufgeräumt.
  • Du putzt Deine Zähne – danach wird das Waschbecken ordentlich ausgerieben.

Achte darauf, welche Tätigkeiten Du regelmäßig erledigst und um welche Tätigkeit Du sie noch erweitern kannst, sodass Du ganz einfach direkt noch wichtige Erledigungen im Haushalt mit machst.

Dinge, die sich nicht gut integrieren lassen, wie z.B. Betten neu beziehen, kannst Du dann immer noch in regelmäßigen Abständen als eine Art Großputz erledigen.

Aufgaben verteilen

Unabhängig von einem Wochen- oder Monatsplan ist es auch sinnvoll, wenn Dein Partner und Du euch die Aufgaben aufteilt. Wer sagt, dass Du alles erledigen musst? Besprecht miteinander, welche Aufteilung für euch sinnvoll ist.

Für mich war es z.B. klar, dass mein Mann für den Getränkeeinkauf zuständig ist. Schweres Heben wollte ich nach der Geburt möglichst lange vermeiden und Kind und Sprudelkästen zu händeln schien mir auch unmöglich. Auch die Wäschekörbe in die Waschküche zu tragen und wieder in die Schlafzimmer gehört zu den Aufgaben meines Mannes.

Kinder mit einbinden

Du hast schon ältere Kinder? Oder Dein Kind ist schon in einem Alter, in dem es gerne überall helfen möchte? Dann binde Dein Kind/ Deine Kinder doch wirklich aktiv mit ein.

Dein Kind ist beschäftigt, freut sich, dass es helfen darf, Du bekommst ein wenig Hilfe und ihr kommt gemeinsam im Haushalt voran. Tischdecken, Spülmaschine ausräumen, Wäsche in die Waschmaschine stecken oder zum Aufhängen heraus holen sind beispielsweise alles Aufgaben, bei denen man Kinder toll mit einbinden kann.

Hilfe - Bitten und Annehmen

Scheue Dich nicht um Hilfe zu bitten! Egal, ob schon in der Schwangerschaft oder wenn Dein Kind auf der Welt ist – wenn Du Hilfe brauchst, dann hol sie Dir!

Wenn Dir einfach so Hilfe angeboten wird, nimm sie an! Je nach dem, von wem die Hilfe kommt, kannst Du selbst entscheiden, in welcher Form Du sie annimmst. Dir ist es egal, in welchem Zustand Deine beste Freundin euren Haushalt sieht – dann bitte sie die Küche aufzuräumen.

Das Verhältnis zu Deiner Schwiegermutter ist nicht das Beste? Dann lass sie einfach die Babykleidung/ Bettwäsche und Handtücher waschen und bügeln.

Deine Mama bekommt dann Deine eigene Kleidung, soll Essen kochen oder das Baby bespaßen, während Du endlich mal entspannt unter die Dusche springst.

Wenn Du Besuch bekommst, bitte diesen Dir die wichtigsten Kleinigkeiten vom Einkaufen mitzubringen.

Bitte Deinen Partner den Großeinkauf zu erledigen.

Die Tante/der Onkel macht mit Sicherheit gerne einen Spaziergang mit dem Baby, damit Du den Wischmopp schwingen kannst.

Wie bekomme ich die Hände frei?

Dein Baby lässt sich nicht ablegen und Du hast Hunger? Oder möchtest Du kurz kochen, die Waschmaschine füllen oder Dich einfach mal in Ruhe um Dein älteres Kind kümmern? Der weltbeste Tipp: eine BABYTRAGE oder ein TRAGETUCH!!

Dein Baby kann nah bei Dir sein, Deine Wärme genießen, Deinen Herzschlag spüren. Dein Baby fühlt sich geborgen und Deine Bewegungen beruhigen Deinen Schatz. Bei Bauchweh führt der leichte Druck Deines Bauches gegen den Bauch Deines Kindes sowie Deine Körperwärme zu Erleichterung bei Deinem Baby. Dein Baby kann gucken und die Welt gemeinsam mit Dir entdecken.

Und Du? DU HAST DIE HÄNDE FREI!!! ? Du kannst Deine Bedürfnisse befriedigen und gemeinsam mit Deinem Baby Dinge im Haushalt erledigen. Ich verspreche Dir, eine Babytrage oder ein Tragetuch wird Deinen Alltag so sehr erleichtern!

Haushalt vorbereiten in der Schwangerschaft

Du kannst schon in der Schwangerschaft die Basis für Deinen ordentlichen Haushalt bilden. Du bist z.B. schon im Mutterschutz oder hast ein Beschäftigungsverbot und langweilst Dich? Kontrolliere jeden Raum in Deinem Haushalt:

  • Wo quillt ein Regal über?
  • Welche Boxen können umsortiert werden, um mehr Platz zu schaffen?
  • Was kann weggeworfen werden?

Erledige all diese Dinge – jetzt hast Du ungestört Zeit und wirst danach schon sehr erleichtert sein. 

Nutze den Nestbauinstinkt nicht nur für das Kinderzimmer. Versuche, sofern es körperlich geht, einen Großputz daraus zu machen. Gerade im Wochenbett wirst Du so froh sein, dass z.B. das Fensterputzen schon erledigt ist.

Koche einige Gerichte vor und friere sie ein. So musst weder Du noch Dein Partner in der Anfangszeit lange in der Küche stehen.

Triff schon in der Schwangerschaft Sicherheitsvorkehrungen für Dein Baby. So kommst Du nicht in Stress, wenn Dein Baby sich auf einmal robbend der Treppe in den Keller nähert. Treppengitter, Steckdosenschutz, Herdgitter & Co. werden Dich sehr beruhigen und Du kannst das älter-werden von Deinem Kind deutlich mehr genießen.

Weniger konsumieren

Du hast Dir die Mühe gemacht und in der Schwangerschaft euren Haushalt ausgemistet. Nun heißt es aber aufgepasst, dass der schöne freie Platz nicht direkt wieder mit neuen Sachen belegt wird. Das Stichwort heißt hier Konsum reduzieren.

  • Wirf nur das weg, was Du wirklich nicht mehr brauchst.
  • Überlege, ob Du vorhandene Dinge nicht für etwas anderes umfunktionieren kannst, anstatt neu zu kaufen.
  • Gehe bewusst mit vorhandenen Dingen oder Neukäufen um. Nur so lässt es sich vermeiden, dass alle Schränke gleich wieder gefüllt sind.

Haushalt vereinfachen

Schreibe Dinge, die nachgekauft werden müssen, direkt auf eine Einkaufsliste. Das spart Dir beim Einkaufen Zeit und Du musst keine Extratouren zum Supermarkt tätigen, weil etwas vergessen wurde.

Nutze die Ladenöffnungszeiten. Wenn Du mit Deinem Kind morgens um 7 Uhr schon wach bist, kannst Du auch so früh schon einkaufen gehen. Wozu unnötig zu Hause warten? Oder husche noch um 21 Uhr entspannt in den Supermarkt, während der Papa zu Hause den Schlaf eures Kindes bewacht. 

Deponiere Putzutensilien dort, wo sie benötigt werden. Wenn Dein Baby kurz zufrieden allein auf der Krabbeldecke liegt, kannst Du die Zeit effektiv nutzen, um z.B. das Bad zu putzen. Sind Putzmittel/Putzlappen schon dort, spart Dir das einiges an Zeit. Achtung: Putzmittel nur so lagern, dass das Kind, auch wenn es älter ist, nicht darankommen kann!

Räume benutzte Töpfe und Geschirr direkt in die Spülmaschine. Ist sie bereits voll oder Du hast keine und Du schaffst es nicht direkt von Hand zu spülen, weiche zumindest alles in der Spüle mit Wasser und Spülmittel ein, bis Du wieder einen Moment Zeit dafür findest.

Wasche jeden Tag eine Waschmaschine Wäsche. So wird der Wäscheberg erst gar nicht zum Mount Everest.

Ein Wäschetrockner erleichtert Dir die Arbeit dann noch mehr. (Ich wollte nie einen Wäschetrockner wegen der Stromrechnung/Umwelt etc. – bis wir gemerkt haben, dass unser Kind ein Speikind ist. Der Trockner war schnell gekauft und eine immense Erleichterung, vor allem im Winter.)

Koche größere Mengen, sodass es für zwei Tage langt und Du so an etwas Pausen gelangst. Gemüse schneiden kannst Du auch schon in einer ruhigen Minute am Vormittag und im Kühlschrank verwahren.

Keiner verlangt von Dir, dass Du 3-Gänge-Menüs zauberst oder alles strikt kurz vor 12:00 Uhr erledigt sein muss.

Auch beim Kochen kannst Du Dein Kind wunderbar in einer Tragehilfe oder einem Tragetuch bei Dir haben. Wenn Dein Kind ständig nach den Messern greift oder die glänzenden Töpfe interessant findet, kannst Du Dein Kind auch mit Deiner Tragehilfe/Tuch auf den Rücken nehmen. Dein Kind ist immer noch bei Dir, kann Dir zuschauen/ kuscheln/ schlafen und Du hast keinerlei Risiko, dass Dein Kind etwas in die Finger bekommt, was es nicht haben sollte.

Teste, ob Dein Baby das Geräusch von Staubsaugern beruhigend findet. Entweder allein liegend oder in Deiner Tragehilfe, finden Babys mit dem Geräusch oftmals schnell in den Schlaf. So kannst Du immer mit Deinem Baby staubsaugen oder das Geräusch auch nur mal so zur Beruhigung anmachen und dadurch eine Pause für Dich oder zum effektiven Nutzen gewinnen. Manche Babys lassen sich mit dem Geräusch eines Föhns oder dem sogenannten „weißen Rauschen“ beruhigen. Mittlerweile auch alles über Apps nutzbar! 

Ordne wichtigen Gegenständen eigene Plätze zu. Nichts ist schlimmer, als stundenlang nach dem Autoschlüssel zu suchen. Du kannst Dir Deinen Alltag deutlich leichter machen, wenn, für Dich wichtige, Gegenstände immer an den gleichen Platz gelegt werden.

Du hast bald Geburtstag oder Weihnachten steht kurz vor der Geburt Deines Kindes vor der Türe? Dann lass Dir kleine Haushaltshelfer schenken. Ich liebe liebe liebe z.B. meinen Staubsaugerroboter. Gerade wenn auch noch Haustiere mit zum Haushalt gehören, ist es eine enorme Erleichterung, wenn man den Saugroboter kurz aktiviert und putzen lässt, während man z.B. bei der U3 beim Kinderarzt ist oder Freunde auf dem Spielplatz trifft.

Minimalismus

Auf Instagram, Pinterest & Co. sehen wir bei den Influencern immer wunderschöne Wohnräume mit perfekt abgestimmter Dekoration. Doch – je mehr Deko Du hast, umso mehr musst Du auch abstauben und Zeit investieren. Ich finde solche Fotos auch wunderschön und bin durchaus auch mal neidisch. Dennoch bin ich der Meinung, dass gerade mit einem Kleinkind weniger mehr ist. Und Du vermeidest auch den ein oder anderen Nervenzusammenbruch, wenn Du nicht regelmäßig Deine teuren Trockenblumen vor den Angriffen Deines Kleinkindes schützen musst.

 

Egal, was Du Dir vornimmst – jede Veränderung braucht seine Zeit. Verzweifle nicht, wenn es nicht von Anfang an funktioniert. Bleib einfach am Ball, wenn Du eine Methode gefunden hast, die wirklich zur Dir passt, dann wird es langfristig auch funktionieren.

Gutes Gelingen und

Alles Liebe wünscht Euch

Annika & das Team von ZWERGE.de

PS: Du möchtest auch endlich wieder Deine Hände frei haben aber Dein Kind trotzdem nah bei Dir haben? Melde Dich gerne bei uns – in einer Trageberatung in unserem Laden oder über eine Onlineberatung finden wir die Trage, die perfekt zur Dir und Deinem Kind passt und so Deinen Alltag erleichtern wird!