Hängematten

 
 

Warum aber sollte man Babys in Hängematten legen?

Jeder Mediziner weiß es und die meisten Eltern wissen und beachten es selbst auch: Ein Baby kommt mit rundem Rücken zur Welt. Medizinisch spricht man von der Totalkyphose, einer Krümmung der Wirbelsäule, die sozusagen perfekt auf die Platzverhältnisse im Mutterleib angepasst ist.  Die Wirbelsäule hat ein ganzes Jahr Zeit, sich zu strecken, was dann abgechlossen ist, wenn das Kind frei stehen kann und zu laufen beginnt. Und doch hat es sich besonders seit Zeiten der Industrialisierung und späteren Modernisierung besonders in den westlichen Gesellschaften eingebürgert, Babys in den ersten Monaten nach der Geburt unnatürlich oft in eine Lage zu bringen, in der die Wirbesläule entgegen ihrer eigenen, gesunden Krümmung gerade gestreckt ist - liegend auf geraden, harten Matratzen im Bett. Ein Blick auf eine Hängematte genügt und jedem Laien wird klar: man liegt darin anders als in einem Bett. Eine Hängematte, in der richtigen Qualität und Größe und richtig aufgehängt, passt sich der natürlichen Körperform an und trägt den gesamten Körper gleichmäßig, so dass man nicht wie im Bett nur auf den Schultern oder dem Becken liegt. Hängematten, das haben Ärzte und Hebammen gleichermaßen beobachtet, wirken sich zudem positiv auf den Gleichgewichtssinn aus und helfen bei Blähungen und genereller Verkrampftheit. Gerade Neugeborene lieben es, wenn es um sie herum eng ist und sie mit dem Köpfchen und Körper eine weiche Begrenzung spüren. Wenn sie dann noch sanft schaukeln, fühlen sie sich geborgen und beschüttz wie im Mutterleib. Also, rein ins snaft schaukelnde, ergonomisch vorteilhafte Hängemattenvergnügen.
Quelle: Amazonas

 
 

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